Nahaufnahme von zwei Stücken saftigem Zwetschgenkuchen mit goldbraunen Streuseln auf einem weißen Teller.

Zwetschgenkuchen vom Blech mit saftigen Streuseln

Ein Zwetschgenkuchen vom Blech ist der ideale Wochenendkuchen für den September: Er reicht für viele Gäste, lässt sich gut transportieren und schmeckt auch am nächsten Tag noch saftig. Entsteinte Zwetschgen, ein lockerer Rührteig und buttrige Streusel sorgen für den klassischen Geschmack.

Zutaten für ein Backblech

Das Rezept ergibt etwa 20 Stücke auf einem tiefen Backblech von ungefähr 30 x 40 Zentimetern.

Für den Teig

  • 250 g weiche Butter
  • 180 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier, Größe M
  • 350 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 100 ml Milch

Für den Belag

  • 1,5 kg reife Zwetschgen
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

Für die Streusel

  • 200 g Mehl
  • 120 g kalte Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Zwetschgen vorbereiten und Teig anrühren

Die Zwetschgen waschen und sorgfältig trocken tupfen. Anschließend längs einschneiden, den Stein entfernen und die Früchte noch einmal kontrollieren. Sehr weiche oder beschädigte Stellen können herausgeschnitten werden. Die entsteinten Zwetschgen mit Zitronensaft, Zucker und Zimt vermengen und beiseitestellen.

Das Blech mit Backpapier auslegen oder gründlich einfetten. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Bei Umluft sind etwa 160 Grad ausreichend.

Für den Rührteig Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz mehrere Minuten cremig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch kurz unterheben. Der Teig soll glatt und streichfähig sein. Wird er sehr fest, hilft ein zusätzlicher Esslöffel Milch.

Den Teig auf dem vorbereiteten Blech verteilen und bis in die Ecken verstreichen. Die Zwetschgen mit der Schnittfläche nach oben dicht nebeneinander auflegen. So bleibt der Saft überwiegend in den Früchten und der Kuchenboden wird nicht unnötig weich.

Streusel herstellen und Kuchen backen

Für die Streusel Mehl, kalte Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz zunächst mit den Knethaken oder den Fingerspitzen vermengen. Danach alles rasch zu groben Streuseln verarbeiten. Kleine und größere Stücke sind gleichermaßen erwünscht, weil sie beim Backen unterschiedlich knusprig werden.

Die Streusel gleichmäßig über den Zwetschgen verteilen. Das Blech auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben. Der Kuchen benötigt je nach Ofen und Saftigkeit der Früchte ungefähr 35 bis 40 Minuten.

Nach etwa 30 Minuten lohnt sich der erste Blick: Werden die Streusel zu dunkel, kann der Kuchen locker mit Backpapier oder Alufolie abgedeckt werden. Die Folie darf nicht direkt auf den noch feuchten Streuseln aufliegen.

Zwetschgenkuchen vom Blech mit saftigen Streuseln

Backkontrolle: So bleibt der Boden saftig, aber stabil

Der Zwetschgenkuchen ist fertig, wenn die Streusel goldbraun sind und der Rand des Teigs leicht Farbe angenommen hat. Für die Stäbchenprobe an einer Stelle zwischen den Zwetschgen in den Teig stechen. Es dürfen feuchte Krümel daran haften, aber kein flüssiger Teig.

Die Früchte sollen weich sein und leicht glänzen. Tritt viel Saft aus, ist das kein Fehler. Der Kuchen sollte nach dem Backen mindestens 30 Minuten auf dem Blech abkühlen, damit sich der Boden setzen kann. Zum Schneiden eignet er sich am besten lauwarm oder vollständig ausgekühlt.

Wer besonders saftige Zwetschgen verwendet, kann den Boden vor dem Belegen mit einem Esslöffel gemahlenen Mandeln oder Semmelbröseln bestreuen. Das bindet etwas Fruchtsaft, verändert den Geschmack aber nur dezent. Bei einer Nussallergie sollten Mandeln weggelassen und Zutatenlisten von Mehlmischungen sorgfältig geprüft werden.

Vorbereitung für den Familienbesuch

Der Kuchen kann am Vortag gebacken werden. Nach dem vollständigen Auskühlen lässt er sich direkt auf dem Blech in Stücke schneiden. Für den Transport den Kuchen mit einem passenden Kuchendeckel oder einer großen, umgedrehten Aufbewahrungsbox abdecken. Frischhaltefolie sollte die Streusel nicht berühren, weil sie sonst weich werden.

Für eine längere Fahrt den Kuchen möglichst kühl und waagerecht transportieren. Ein vollständig ausgekühlter Kuchen ist stabiler als ein noch warmer. Sahne oder Vanilleeis sollten separat mitgenommen und erst am Ziel serviert werden.

Einfrieren einzelner Stücke

Übrig gebliebene Stücke lassen sich gut einfrieren. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen, in einzelne Portionen schneiden und jedes Stück zunächst locker in Backpapier einschlagen. Danach die Stücke in einen gut verschließbaren Gefrierbeutel oder eine geeignete Gefrierdose legen.

Auf dem Behälter das Einfrierdatum notieren. Für die beste Qualität sollten die Stücke innerhalb von etwa drei Monaten verbraucht werden. Zum Auftauen die Portionen aus der Verpackung nehmen und bei Raumtemperatur auf einem Kuchengitter auftauen lassen. Wer die Streusel wieder knuspriger möchte, erwärmt das Stück anschließend wenige Minuten bei 150 Grad im Backofen.

Die Dorfevents-Redaktion empfiehlt, den Kuchen nach dem Auftauen nicht erneut einzufrieren. Reste mit Sahne, Creme oder anderen leicht verderblichen Beilagen gehören in den Kühlschrank und sollten zeitnah gegessen werden.

Quelle: Editorial research

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