Am Freitag, 11. September 2026, verbindet die dialogische Tour „Aufgeben gilt nicht“ im Deutschen Bergbau-Museum Bochum Kunst mit Fragen nach Resilienz und Selbstwirksamkeit. Der Rundgang beginnt um 15 Uhr, dauert etwa 90 Minuten und kostet 5 Euro zusätzlich zum Museumseintritt. Das Angebot richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die sich gemeinsam mit Coach Verena Schuh dem Leben und Werk von Tisa von der Schulenburg nähern und die Ausstellung im Gespräch reflektieren möchten.
| Termin und Teilnahme | Angaben des Museums |
|---|---|
| Ort | Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum |
| Beginn | Freitag, 11. September 2026, 15 Uhr |
| Dauer | etwa 1,5 Stunden |
| Kosten | 5 Euro zusätzlich zum Museumseintritt |
| Anmeldung | erforderlich; die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt |
Ein Leben zwischen Verlust, Kunst und neuem Anfang
Tisa von der Schulenburg erlebte beide Weltkriege, die Weimarer Republik, die Unterdrückung durch die Nationalsozialisten und die westdeutsche Nachkriegszeit. Sie verlor ihre Familie und ihre Heimat, zeitweise auch ihre Hoffnung. Dennoch überstand sie schwere Schicksalsschläge und schöpfte neue Kraft – insbesondere aus ihrer empathischen Kunst, mit der sie in einer von Ratlosigkeit und Hilfsbedürftigkeit geprägten Zeit wirken wollte.
Die Führung betrachtet diese Lebensgeschichte nicht ausschließlich aus kunsthistorischer Perspektive. Im gemeinsamen Rundgang durch die Sonderausstellung soll ergründet werden, was Tisa von der Schulenburg Halt gab und was sich daraus für den Umgang mit eigenen Krisen ableiten lässt. Dabei greift die Veranstaltung auch Viktor E. Frankls Gedanken auf, trotz existenzieller Erfahrungen weiterhin Ja zum Leben zu sagen.
Was die dialogische Führung besonders macht
Verena Schuh arbeitet seit mehr als zehn Jahren beratend. In ihrem ganzheitlichen Ansatz verbindet sie Coaching, Kunst und praktische Philosophie; zu ihren Schwerpunkten gehören Resilienz und Selbstwirksamkeit. Entsprechend ist der Termin nicht als reiner Ausstellungsvortrag angekündigt. Die Teilnehmenden betrachten die ausgestellten Arbeiten und kommen zugleich über Sinn, innere Kraft und persönliche Handlungsmöglichkeiten ins Gespräch.

Damit eignet sich der Rundgang besonders für Menschen, die Kunst nicht nur ansehen, sondern ihre Themen gemeinsam mit anderen weiterdenken möchten. Besondere Vorkenntnisse nennt das Deutsche Bergbau-Museum Bochum nicht; als Zielgruppe ist ein allgemeines Publikum angegeben.
Anmeldung und rechtzeitige Kartenabholung
Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Reservierungen nimmt das Museum dienstags bis freitags zwischen 9 und 15 Uhr unter +49 234 5877-220 oder per E-Mail an service@bergbaumuseum.de entgegen.
Reservierte Karten müssen spätestens 30 Minuten vor Beginn der Führung abgeholt werden. Wer diese Frist verpasst, verliert nach Angaben des Veranstalters die Reservierung. Weitere Angaben zu Anreise oder Barrierefreiheit enthält die Veranstaltungsankündigung nicht. Quelle ist das Sonderausstellungsprogramm des Deutschen Bergbau-Museums Bochum.
Quelle: Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Sonderausstellungsprogramm
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Quellennachweis
Termin, Veranstaltungsort, Preis und Anmeldeverfahren wurden anhand des veröffentlichten Sonderausstellungsprogramms redaktionell abgeglichen.
- Termin am 11. September 2026 um 15 Uhr abgeglichen
- Dauer von etwa 90 Minuten und Preis von 5 Euro zuzüglich Eintritt geprüft
- Anmeldepflicht und Frist für die Kartenabholung übernommen
- Verena Schuh als begleitender Coach bestätigt
- Quelle
- Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Sonderausstellungsprogramm
- Umfang
- Bochum
- Aktualisiert
- 2026-09-08 07:32
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